Ein grüner Daumen und etwas Kreativität sind im Modul «Gartenbau»
beim Steckling setzten gefragt.                                                (Bild zVg)

 

Der 1. Eindruck der bäuerlich-hauswirtschaftlichen Schule Wallierhof

Am Montag, 11. September 2017 startete der Vollzeitkurs der Bäuerinnenschule 17/18 am Bildungszentrum Wallierhof. Vierzehn Teilnehmerinnen zwischen 19 und 40 Jahren haben sich für diese vielseitige Weiterbildung entschieden. Der Unterricht findet jeweils von Montag bis Freitag statt. Aufgrund der grossen Distanz wohnen 12 Schülerinnen im Internat. Ob mit dem Velo, ÖV oder dem Auto reisen sie unter anderem von Nidwalden, Zürich, Schwyz, Bern, Luzern, Baselland und selbstverständlich aus Solothurn an.

Ein wichtiger Bestandteil des Moduls «Familie und Gesellschaft» ist der «Auftritt in der Öffentlichkeit». Deshalb haben bis zum Ende der Ausbildungszeit jeweils zwei Frauen die Ehre, einen Pressebericht zu verfassen:

Am ersten Schultag empfing uns Regula Gygax-Högger, Leiterin Hauswirtschaftliche Bildung, herzlich am Eingang und bot sogleich das «Du» an. Die damit verbundene familiäre Atmosphäre trafen wir auch in den nächsten Wochen an. Wir kamen im «Handarbeitszimmer» zusammen, um mit einer kreativen Tätigkeit loszulegen. Um sich vorzustellen, gestaltete jede von uns ein individuelles, zu ihr passendes Puzzleteil. Während der Vorstellungsrunde entstand aus den einzelnen Puzzleteilen ein Ganzes.

Am Nachmittag erhielten wir im Modul «Produkteverarbeitung» eine erste Kostprobe des ausgesprochen praxisbezogenen Unterrichts. Dementsprechend ist es nachvollziehbar, dass die Bäuerinnenschule als eine Art «Lebensschule» bezeichnet werden kann. Der Beweggrund des Besuches der Bäuerinnenschule liegt bei den meisten von uns jungen Frauen darin, mit dem Partner dessen oder den Betrieb der eigenen Eltern lukrativ (mit-) zu führen. Wir bringen alle einen persönlichen Bezug zur Landwirtschaft mit. Sei es durch das Aufwachsen auf einem Bauernhof oder durch das Kennenlernen eines Landwirts. Doch auch für alle anderen Frauen (und Männer) würde sich der Besuch der Bäuerinnenschule durchaus lohnen! Denn in diversen Modulen erhalten wir wertvolle Alltagstipps, die nicht nur die Haushaltsführung erleichtern, sondern auch Zeit für anderes schaffen, indem Arbeit und Familie effizient unter einen Hut gebracht werden. Die Module «Buchhaltung», «Landwirtschaftliches Recht» und «Landwirtschaftliche Betriebslehre» lehren die Zusammenhänge zwischen Agrarstrukturen und einer erfolgreichen Betriebsführung. Je nach Interesse oder Ausrichtung des Betriebes ermöglichen verschiedene Wahlmodule, sich spezifischeres Wissen anzueignen. Wie beim Puzzle am ersten Schultag, kann auch die Ausbildung zu einem Teil, individuell gestaltet werden. Mit positivem erstem Eindruck freuen wir uns zusammen mit dem erfahrenen und topmotivierten Lehrpersonal sehr auf das intensive und lehrreiche halbe Jahr am Wallierhof.

Wissenswertes über den 1. Eindruck

- Der erste Eindruck entsteht bereits in den ersten sieben Sekunden.

- Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck.

- Für den ersten Eindruck wird die Person von unten links nach oben rechts gemustert.

12.10.2017; Priscilla Hirsbrunner und Anna Regula Vollenweider

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