An einer Kick-off-Veranstaltung zur Agrarpolitik 2022+ hat der Solothurner Bauernverband die Grundlagen zu seiner Position erarbeitet.                                                 (Bild: SOBV)

 

Der SOBV positioniert sich

Vertreter des Vorstandes, der verschiedenen Kommissionen und der Bezirksvereine, aber auch des Amtes für Landwirtschaft und des Wallierhofs sowie bäuerliche Kantonsräte nahmen an der Veranstaltung teil. Nach einem Rückblick auf die bisherigen Agrarreform-Etappen und einer Information zu den Positionen anderer Interessenvertreter, stellte Martin Rufer die Position des Schweizer Bauernverbandes vor.

Im Anschluss begann die eigentliche Arbeit zu den Themen Produktion und Märkte, Direktzahlungen, Ökologie und Strukturen. Anhand von provokanten Thesen wurde in einzelnen Arbeitsgruppen diskutiert. Im Bereich Markt und Produktion wurde die Beibehaltung des Grenzschutzes und der Absatzförderung als zentral angeschaut. In den Vorschriften zur Produktion sollen Vereinfachungen wo möglich umgesetzt werden, allerdings dürfe das Niveau der Produktionsstandards dadurch nicht sinken. Gegenüber der Einführung eines Betriebsbeitrags bei den Direktzahlungen zeigte man sich relativ offen, etwa in Kombination mit dem Erreichen von gewissen Nachhaltigkeitszielen. Im Bereich Strukturen drehte sich die Diskussion stark um den Bereich Klimawandel. Mit einem verstärkten Unterhalt des Drainagesystems sowie ausgebauten Bewässerungsmöglichkeiten soll dem entgegen getreten werden. Einer Öffnung des BGBB wird ganz klar eine Absage erteilt, führe dies doch einzig zu noch höheren Landpreisen.

Der Vorstand des Bauernverbandes wird aus den Ergebnissen der Diskussion die Position des SOBV erarbeiten.

30.11.2017; Adrian Rudolf

 

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