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Die Apfelernte

Ich heisse Sabrina Brunner, komme aus Balsthal und bin 15 Jahre alt. Zurzeit besuche ich das kombinierte 10. Schuljahr Startpunkt Wallierhof. Dieses Jahr absolviere ich, da ich in der 9. Klasse die Lehrstellenzusage als Hotelfachfrau erst mit Beginn im Sommer 2018 erhalten habe. Aus diesem Grund bin ich auf das Überbrückungsjahr Startpunkt Wallierhof gestossen und bin über meine Entscheidung sehr froh.

Auf meinem Praktikumsbetrieb bei der Familie Anderegg arbeite ich im Hofladen, im Haushalt oder betreue die Kinder. Meine Woche sieht in etwa so aus, dass ich meistens am Montag und Donnerstagmorgen verschiedene Dinge im Haushalt erledige. Diese Woche habe ich aufgeräumt, die ganze Küche gereinigt, den Boden und das Bad geputzt. Am Dienstag, Mittwoch, Donnerstagnachmittag sowie Freitagmorgen bin ich meistens im Hofladen und erledige dort verschiedene Arbeiten. Diese Woche durfte ich die Kunden bedienen, verschiedene Bestellungen bereit machen, die Waren einräumen, die Apfelringli abfüllen und noch viele verschiedene Aufgaben erledigen. Am Freitagnachmittag spiele ich meistens mit den Kindern. Dies habe ich auch diesen Freitag gemacht. An manchen Tagen gehört zu meinen Aufgaben auch das Kochen für meine 6-köpfige Praktikumsfamilie. In dieser Woche habe ich dreimal gekocht und jeden Tag die Küche aufgeräumt.

Diese Woche habe ich gelernt, was für verschiedene Apfelsorten es gibt und deren Unterschiede. Die Ernte der Äpfel hat begonnen. Mein Praktikumsbetrieb hat viele verschiedene Sorten. Ich durfte sie probieren und habe selbst gemerkt, dass sie viele Unterschiede haben. Das fand ich sehr spannend. Als ich noch nicht so lange bei der Familie Anderegg war, wusste ich noch fast nichts über die verschiedenen Apfelsorten und deren Geschmacksrichtungen. Jetzt lerne ich noch sehr viel über die Äpfel und die Ernte. Das finde ich sehr spannend.

Das Beste der Woche war für mich das Zubereiten des Abendessens mit dem ältesten Sohn, aber auch die Kinderbetreuung. Es macht mir immer Spass mit den Kindern zu spielen.

Etwas Negatives gab es diese Woche eigentlich nicht. Meist sind dies nur kleine Dinge.

Meine aktuelle Hürde ist, dass ich noch ein wenig schüchtern bin bei der Kundenbedienung.

Was mir an meinem Praktikum gefällt ist, dass es abwechslungsreich ist, und dass man immer etwas zu tun hat, auch wenn es manchmal anstrengend ist. Zudem gefällt mir der Kontakt zu den Kunden. Meine Praktikumsfamilie ist äusserst nett. Ich kann jederzeit mit einem Problem zu ihnen gehen. Auch wenn ich etwas falsch mache, ist es für sie nicht so schlimm. Mir gefällt es sehr gut bei ihnen und ich bin froh, dass ich dieses Jahr bei ihnen sein darf.

Meine persönlichen Ziele für dieses Jahr sind, dass ich selbstständiger werde, nicht mehr so schüchtern bin und gut vorbereitet bin für mein zukünftiges Berufsleben. Ich bin sehr froh, dass ich mit einem kleinen Umweg, der mir sehr gefällt und wo ich viel dazulernen kann, meine Lehre in einem Jahr im Gasthof zum Kreuz starten darf.

Praktikum bei Familie Sarina & Mathias Anderegg, Wangen bei Olten SO.

12.10.2017; Sabrina Brunner

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