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Der Haupteinflug der Erdflöhe hat an den meisten Orten zwischen dem 18. – 21. September stattgefunden. Gegenüber dem Vorjahr war der Haupteinflug rund eine Woche früher und es gab insgesamt weniger Käfer in den Gelbfallen. In den nächsten zwei Wochen schlüpfen nun die Larven und bohren sich in die Blattstängel der Rapspflanzen. Dort entwickeln sie sich und überdauern den Winter. Anzeichen für Larvenbefall sind minierartige Frassgänge, welche an den Stängeln äusserlich bräunlich bis grau erscheinen. Sobald der Raps im Frühling in die Höhe wächst, fressen sich die Larven in den Haupttrieb und können diesen so schädigen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass in den nächsten Wochen der Rapsbestand auf Larven kontrolliert wird. Dies ist auch dort zu empfehlen, wo bereits eine Behandlung gegen die adulten Käfer erfolgt ist. So kann man den Erfolg der frühen Behandlung überprüfen.

Wenn durchschnittlich in 7 von 10 Pflanzen eine Larve gefunden wird, ist die Bekämpfungsschwelle überschritten. Die einfachste Methode, um diesen Befall zu überprüfen, ist die sogenannte Berlese Methode. Dazu werden an fünf Stellen im Feld jeweils fünf Pflanzen ausgerissen. Anschliessend werden die Wurzeln und die Blätter abgeschnitten, so dass nur noch die Blattstängel übrigbleiben. Die Pflanzen werden anschliessend auf ein Gitter über einer Gelbfalle/Schüssel o. ä. gelegt und an einem warmen Ort für sieben bis zehn Tage langsam getrocknet. Die Larven flüchten aus den Pflanzen und fallen in das mit Seifenwasser gefüllte Becken. Wenn aus den 25 gesammelten Pflanzen 18 Larven gefunden werden, ist die Bekämpfungsschwelle überschritten. Die Pflanzen zum Trocknen sollen nicht zu früh eingesammelt werden, damit bereits möglichst viele Larven geschlüpft sind bei der Auszählung. Beachten Sie jedoch, dass dieses Jahr das Behandlungsverbot immer noch ab dem 31. Oktober gilt. Sammeln Sie die Pflanzen deshalb um den 15. Oktober ein, damit noch genug Zeit für eine allfällige Behandlung bleibt.

Grundsätzlich muss beim Einsatz von Pyrethroiden, welches noch die einzige Wirkstoffgruppe zur Bekämpfung des Rapserdflohs ist, mit grosser Vorsicht vorgegangen werden. Pyrethroide sind bereits in kleinsten Dosen toxisch für Wasserorganismen, weshalb ihr Einsatz auf ein absolutes Minimum reduziert werden sollte. Wenn eine Anwendung, nach Auszählung der Bekämpfungsschwellen, nötig werden sollte, müssen die Drift- und Abschwemmungsauflagen unbedingt beachtet werden. Achten Sie ausserdem darauf, dass der Spritzbalken möglichst tief gehalten wird, damit auch kein Mittel auf eine entwässerte Strasse gelangen kann. Auch für die Behandlung der Larven ist eine Sonderbewilligung zwingend nötig.

06.10.2022 / Gaetano Mori, BZ Wallierhof

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