Bodensonden für eine effiziente Bewässerung

 

Um die Bewässerungspraxis zu optimieren, hat die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) 2016 in Zusammenarbeit mit der Firma RMA aus Holland ein Netz von Bodensonden aufzubauen begonnen. Die Bodensonden messen alle zehn Zentimeter den volumetrischen Wassergehalt bis zu einer Bodentiefe von 60 Zentimeter. Zusätzlich werden die Bodentemperaturen bei 15 cm und 45 cm und der Niederschlag gemessen. Die erfassten Daten lassen sich für eine gezielte Bewässerung (Intervalle und Menge) verwenden. Mittlerweile umfasst das Netz über 50 Sonden in Kartoffeläckern und Gemüsefeldern in den Kantonen Bern, Solothurn, Freiburg, Waadt und Aargau. Die Daten aller Bodensonden werden via Satellit auf einen Server übertragen und graphisch dargestellt https://bewaesserungsnetz.ch/

Der Landwirt zahlt rund Fr. 1'300.00 für die fixfertig installierten Bodensonden, die restlichen Kosten von etwa Fr. 1300.00 werden vom Mehrjahresprogramm des Kanton Solothurns getragen. Unterhalt und mögliche Reparaturarbeiten werden von der HAFL getragen (Ersatzteile zahlt der Betriebsleiter). Die Lebensdauer beträgt gemäss dem Hersteller 10 Jahre. Die Begleitung durch das HAFL ist bis mindestens 2026 sichergestellt.

Wenn durch die Bodensonden 3 bis 4 Mal auf eine Bewässerung verzichtet bzw. wenn dadurch die Ernte optimiert werden kann, sollte sich eine Anschaffung finanziell rasch auszahlen. Um die Anschaffungskosten zu minimieren, können die Bodensonden auch überbetrieblich angeschafft werden (Flurgenossenschaften, Maschinenringe, Betriebsgemeinschaften etc.).

Haben Sie Interesse an der Installation einer Bodensonde auf Ihrem Acker?
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Jonas Adam
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