Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

DE

Die Tagestemperaturen stiegen seit letzter Woche von Tag zu Tag und in der Nacht fallen die Temperaturen vorerst auch nicht mehr allzu tief. Die Kulturen profitierten von den Niederschlägen und konnten sichtbar weiterwachsen. Besonders für Pflanzen, welche noch über kein tiefes Wurzelwerk verfügten, war der Regen dringend notwendig. Für anstehende Feldarbeiten sollte der Boden genügend abtrocknen können.

Zuckerrüben

Die meisten Zuckerrübenfelder sind aufgelaufen und befinden sich im Keimblattstadium. Verschiedene Kontrollen und Feldarbeiten stehen an. So sollte bei den klassischen Zuckerrübensorten der erste Herbizidsplit mit allen drei Hauptwirkstoffen rund drei Wochen nach der Saat ausgebracht werden, wenn die Unkräuter noch im Keimblattstadium sind. Das Rübenstadium spielt dabei keine Rolle. Bei Smart-Rüben kann mit dem ersten Split länger abgewartet werden. Unkräuter werden mit diesem Mittel auch noch im 2 bis 4-Blatt-Stadium gut erfasst.
Mit den wärmeren Temperaturen werden die Erdflöhe aktiver. Bisher war der Druck noch sehr gering und es wurden erst sehr wenige Schabstellen gefunden. Die Bekämpfungsschwelle liegt bei Rüben im Keimblattstadium bei 50% befallender Pflanzen mit mehreren Schabstellen und bei Rüben im 2 bis 4-Blatt-Stadium bei 80% befallener Pflanzen. Frische Schabstellen sind vor allem bei den klassischen Sorten bei der Herbizidanwendung eine Gefahr, da die Wirkstoffe auf diesem Weg über die Verletzung an den Blättern direkt in die Rüben eintreten kann. Sind die Schabstellen bereits vernarbt, ist die Phytotoxgefahr geringer. Smart-Rüben haben dieses Problem nicht, da der Wirkstoff in der Pflanze keinen Schaden anrichtet. Falls eine Behandlung gegen den Erdfloh nötig ist, muss vorher eine Sonderbewilligung beantragt werden. Beachten Sie, dass bei allen REB Programmen (M1-M4) gewisse Insektizide Wirkstoffe verboten sind (Anhang 9.1 Aktionsplan PSM).
Weiterhin sollten die Zuckerrübenfelder auf Schneckenbefall überwacht werden. Gefährdeter sind Felder mit einem groben Saatbeet oder Randzonen angrenzend an Kunstwiesen, Pufferstreifen oder ähnlichem. In beiden Situationen finden Schnecken tagsüber besser Unterschlupf.

Getreide

Der trockene März war für die Entwicklung von Pilzkrankheiten im Getreide nicht sehr förderlich. Entsprechend gesund präsentieren sich die Bestände. Gab es im Weizen auf den untersten Blättern bereits vor dem Regen Septoria Blattflecken oder auf der Gerste Netz- und Blattflecken, konnten sich die Sporen mit den Regenspritzern auf nächsthöhere Blattetagen bringen. Bereits vorhandene Mehltaupusteln wurden vielfach abgewaschen und müssen sich zuerst neu ausbilden. Mit dem wüchsigen Wetter wächst das Getreide den Krankheiten unter Umständen aber davon, so dass auch in diesem Jahr eine 1-Fungizid Strategie ausreichen sollte. Da im Moment auf vielen Parzellen die erste Verkürzung durchgeführt wird, kommt dieser Fungizid Einsatz noch zu früh. Wenn die Fahnenblattspitze sichtbar ist, kann mithilfe der Bekämpfungsschwellen immer noch abgeschätzt werden, ob ein Fungizid auf das Fahnenblatt appliziert werden soll oder nicht.

Mais und Kartoffeln

Die Niederschläge haben den Kulturen gutgetan, die Böden sind entsprechend wassergesättigt. Bodenbearbeitungen bei zu nassen Verhältnissen wirken sich langfristig negativ auf den Boden aus. Vor der Aussaat von Mais und dem Setzen der Kartoffeln sollte der Boden deshalb genug abtrocknen und sich erwärmen können. Da die Langzeitprognosen nur wenig Niederschläge voraussagen, kann dem Boden die notwendige Zeit dafür gegeben werden. Je wärmer der Boden ist – für Mais bei der Aussaat mindestens 10°C und für Kartoffeln 8°C – umso schneller entwickeln sich auch die Pflanzen.

14.04.2022 / Gaetano Mori, BZ Wallierhof

Zurück

Einstellungen gespeichert
Datenschutzeinstellungen