Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

DE

Viel Geduld ist in diesem Frühling gefragt, einerseits zum Abwarten auf trockenere Bodenverhältnisse oder, dass die gesäten Kulturen endlich einen Wachstumsschub erhalten. Die kurzen Zeitfenster ohne Niederschläge müssen so gut wie möglich für die Feldarbeiten genutzt werden.

Kartoffeln, Krautfäulesaison hat begonnen

In Ramsen im Kanton Schaffhausen wurde bereits Ende letzter Woche der erste Krautfäulebefall in Frühkartoffeln gemeldet. Wo die Frühkartoffeln abgedeckt werden, sollte in jedem Fall eine Kontrolle der Stauden erfolgen, zudem ist eine vorbeugende Behandlung mit einem teilsystemischen Fungizid angezeigt. Bei den ersten Krautfäulebefällen in der Saison handelt es sich praktisch ausschliesslich um Primärherde in Frühkartoffeln unter Vlies, wo die Infektion von befallenem Saatgut ausgeht. Der Befall tritt bei frühzeitigem Erkennen erst nesterweise im Bestand auf und breitet sich anschliessend über Sporen weiter im Feld aus und mit dem Wind auf gesunde Bestände im Umkreis von mehreren Kilometern.
Kleine Primärherde sollten unbedingt aus dem Feld entfernt und der kantonalen Pflanzenschutzfachstelle oder dem Prognosedienst PhytoPRE (www.phytopre.ch) gemeldet werden, damit alle Kartoffelproduzentinnen und –produzenten informiert werden können.

Im weiteren Verlauf der Saison gilt es die Durchwuchskartoffeln von letztjährigen Kartoffelfeldern im Auge zu behalten. Diese Kartoffeln können genauso Krankheiten übertragen und Krautfäulesporen freilassen, da sie im Winter oft nicht durch Frost kaputtgehen, in Folgekulturen schlecht erkannt oder nur ungenügend bekämpft werden. Gute chemische Bekämpfungsmöglichkeiten gibt es im Mais (Wirkstoff Mesotirone) oder auch in ALS-resistenten Zuckerrüben (Smart-Sorten). Im Getreide haben die Kartoffeln im Frühling schlechte Voraussetzungen, da die Bestände bereits viel Licht und Platz einnehmen. Vereinzelt kann es aber auch im Getreide Ausfallkartoffeln haben.

Mais säen

Die Maissaat hat begonnen. Die Böden sind laut Bodenmessnetz mittlerweile verbreitet über 10°C warm bis in 20 cm Tiefe. So kann der Mais schnell keimen und auflaufen. Das Problem mit den nassen Verhältnissen im Boden besteht jedoch nach wie vor und wird sich mit den Langzeitprognosen kaum entspannen. Bodenbearbeitungen sollten deshalb so schonend wie möglich und auf ein Minimum reduziert durchgeführt werden. Verdichtungen im Boden zeigen sich beim Mais mit verzögertem Aufwuchs und einem schlecht ausgebildeten Wurzelwerk, was wiederum die Nährstoffaufnahme reduziert. Momentan drängt die Saat von Silomais noch nicht allzu sehr. Je wärmer der Boden ist, desto schneller entwickelt sich der Mais und umso weniger lang ist er anfällig auf Vogelschäden, Schneckenfrass oder Unkrautdruck.

Sonnenblumen hacken

Solange die Bodenverhältnisse feucht bleiben, ist mit einem erhöhten Schneckendruck zu rechnen. Die Kulturen müssen deshalb weiterhin überwacht werden. Die Sonnenblumen sind, wie so viele Kulturen in diesem Frühling, unterschiedlich weit entwickelt. Eine mechanische Unkrautbekämpfung mit dem Hackgerät zwischen den Reihen empfiehlt sich ab zwei bis vier Blattpaaren. Der Boden sollte nicht zu tief bearbeitet werden (max. 5cm) und je nach Gerät empfehlen sich Pflanzenschutzscheiben. Möglich wäre auch ein ganzflächiger, vorsichtiger Durchgang mit dem Hackstriegel, wenn die Oberfläche genügend abgetrocknet ist und die Saatgutablage genügend tief und regelmässig erfolgt ist. Es ist dabei aber Vorsicht geboten, dass die jungen Pflanzen nicht mit Erde zugeschüttet oder verletzt werden (Zinkendruck reduzieren und Fahrgeschwindigkeit anpassen).

Eiweisserbsen

Auf Feldern mit Wintereiweisserbsen konnte man diesen Frühling verbreitet kahle, ausgewinterte Stellen sowie von Brennflecken befallene Pflanzen beobachten. Bei starkem Befall kann die Pilzkrankheit bis zu einem Totalausfall führen. Die Krankheit wird hauptsächlich mit dem Saatgut verbreitet und tritt vor allem in Wintereiweisserbsen auf. Weitere Wirtspflanzen sind Körnerleguminosen oder auch Rotklee und Luzerne. In Fruchtfolgen mit einem hohen Leguminosenanteil können die Brennflecken vermehrt auftreten und die Pflanzen vom Boden aus befallen. Direkt bekämpfen lässt sich die Krankheit mit Fungiziden, in Wintereiweisserbsen ist der Befall für eine Korrekturbehandlung jedoch meist schon zu stark. Allgemein ist der Anbau von Sommereiweisserbsen jedoch zu bevorzugen, dort ist das Schadpotential der Krankheit in der Regel viel geringer.

04.05.2023 / Gaetano Mori, BZ Wallierhof

Zurück

Einstellungen gespeichert
Datenschutzeinstellungen