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Düngergaben im Herbst

Der Oktober war anhaltend regnerisch und trüb, was erst in den letzten drei Oktobertagen mit einem Atlantikhoch unterbrochen wurde. Eine längere Regenpause wurden vielerorts herbeigesehnt, denn das Jahr 2024 war für die meisten Produzenten ein schwieriges Jahr. Nun gilt es, letzte Kulturen zu ernten, zu säen und dabei Verschlämmungen zu vermeiden, bevor der Winter gänzlich hereinbricht. Bei einigen Betrieben steht nun noch die Weizensaat an. Wobei sich eine späte Saat von Winterweizen- oder Dinkel auch günstig gegen Unkrautdruck auswirken kann. Auf diese Flächen sollten nun keine Hofdünger mehr ausgebracht werden. Die Vorräte im Boden von früheren Hofdüngergaben während der Fruchtfolge reichen bezüglich Stickstoff aus. Überschüssiger Stickstoff kann auf die Kultur sogar negative Auswirkungen haben. Müssen Güllegaben aufgrund fehlender Lagerkapazitäten ausgebracht werden, sind dafür Natur- und etablierte Kunstwiesen besser geeignet und in der Lage, die Nährstoffe besser aufzunehmen.

Güllen mit Schleppschlauch und Co

Güllegaben im Frühling sind auch im Futterbau denen im Herbst vorzuziehen, sofern es die Umstände erlauben. Im Frühjahr gilt erneut die Ausbringung der Nährstoffe mit emissionsmindernden Ausbringverfahren. Laut Forschungen des BBZ Arenberg und Agroscope können durch die Reduktion von Ammoniakverlusten, im Mittel etwas höhere Futtererträge ermittelt werden. Doch die Anwendungen bringen auch Herausforderungen mit sich. So ist die Gülle Ende Winter beispielsweise oft dickflüssig und kann nicht optimal in den Boden einsickern. Verschmutzungen des Futters durch Mädli werden befürchtet. Wasser ist hier ein idealer Zusatz für die Gülle. Wenn möglich, sollte eine Verdünnung der Gülle in Betracht gezogen werden. Dies ermöglicht eine höhere Ausbringmenge, ohne dass diese in gleichem Masse wie die Verdünnung erhöht werden muss, da sich die Stickstoffeffizienz durch die Zugabe von Wasser deutlich verbessert. Alternativ kann der Einsatz einer Wiesenegge nach der Ausbringung zähflüssiger Gülle sinnvoll sein. Idealerweise sollte dies quer zur Fahrtrichtung erfolgen, um die Grasnarbe zu schonen.
Generell ist es auch bei der Schleppschlauchtechnik sinnvoll, möglichst frühzeitig zu güllen um das Risiko einer Futterverschmutzung zu minimieren. Sind die Niederschläge moderat, der Boden nicht mehr gefroren, und der Schnee geschmolzen, ist es noch zwingend, dass die Vegetationsruhe aufgehoben ist. Dies ist der Fall ist, wenn die durchschnittliche Temperatur während sieben Tagen über 5 Grad liegt.
Ist das Gras dann zur Aufnahme bereit, ist eine möglichst tiefe Ablage der Gülle anzustreben. Im Stall hilft der Einsatz von kurz geschnittenem Stroh, Häckselstroh oder Strohpellets, die Bildung Mädli zu reduzieren.

07.11.2024 / Alena von Niederhäusern, BZ Wallierhof

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