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DE

Boden

Da mit einigen warmen Tagen die Vegetation bereits im Februar los ging, der Boden wegen der abtrocknenden Bise befahrbar wurde und der Stängelrüssler früh und teilweise sehr stark eingeflogen ist, wurde man auf dem Feld aktiv. Jetzt mit einer Woche Winterverhältnissen klarzukommen, nagt etwas an der Geduld. Ein Blick auf die Bodentemperaturen zeigt aber, dass vieles noch nicht pressiert. Die Temperaturen im Oberboden bis 20 cm Tiefe liegen momentan noch bei 4-5°C und erreichten in den vergangenen Woche höchstens 6°C (www.bodenmessnetz.ch).
Dies hat nicht nur einen Einfluss auf das sichtbare Pflanzenwachstum, sondern auch auf die Mineralisierung des Stickstoffes. Im Boden laufen verschiedene Prozesse ab, die den gedüngten Stickstoff pflanzenverfügbar machen (Stickstoff-Kreislauf). Die Pflanzen nehmen den Stickstoff zum grössten Teil in der Form von Nitrat auf. In der Gülle liegt der Stickstoff hauptsächlich in Form von Ammonium vor. Wer beispielsweise seine Wiesen, Weiden oder Getreideflächen mit Gülle gedüngt hat, ist auf den Prozess der Nitrifikation angewiesen, bei welchem Bodenbakterien Ammonium zu Nitrat umwandeln. Dieser Prozess ist temperaturabhängig und wird durch eine steigende Bodentemperatur beschleunigt. Das heisst, dass bei den tiefen Temperaturen momentan wenig nitrifiziert wird. Bei einer Bodentemperatur von 15°C würde Ammonium innerhalb dreier Tage vollständig zu Nitrat umgewandelt (Praxishandbuch Dünger und Düngung; Knittel, Albert, Ebertseder 2012). Das bedeutet, dass diese Woche nicht viel passiert ist und die nächsten Stickstoffgaben nicht eilen –ausser beim Raps.
Weiter hatten wir jetzt einige Niederschläge zu verzeichnen. Auch wenn der Boden nun abtrocknen kann, sind für Bodenbearbeitungen nicht nur die obersten Zentimeter entscheidend. Es lohnt sich vor einer geplanten Bearbeitung eine Spatenprobe zum Beurteilen der Bodenfeuchte zu machen. Gerade für Zuckerrüben ist es kontraproduktiv, wenn bei zu feuchten Bedingungen gearbeitet wird und dabei Schmierschichten entstehen.

Getreide

Die folgenden Empfehlungen gelten, sobald der Boden befahrbar ist. Dies wird vermutlich frühestens Mitte nächster Woche der Fall sein. Die unter dem Abschnitt «Boden» erwähnten Überlegungen sind ebenfalls einzubeziehen sowie die Tages- und Nachttemperatur.
Bei Beständen, die seit Vegetationsbeginn noch nicht angedüngt werden konnten, ist dies nachzuholen. Bei Beständen, die schon mit der ersten Gabe versorgt worden sind, wird bereits die zweite Gabe fällig. Dafür sollte die Pflanze das Stadium DC30 (Schossen) erreicht haben. Mit dieser Gabe wird die Kornzahl pro Ähre gefördert.
Weiter drängt sich auf vielen Parzellen die Unkrautbekämpfung auf. Anfangs März war ein ideales Zeitfenster für eine mechanische Bekämpfung, dies ist aktuell nicht möglich oder erst bei abgetrocknetem Boden. Bei einer chemischen Bekämpfung des Unkrautes muss beachtet werden, dass die Temperaturen mindestens um 5°C liegen sollten und dass es nachts keine Fröste mehr gibt. Speziell wichtig ist dies beim Zumischen eines Wachstumsregulators wie CCC, welcher noch bis ins Stadium DC30 bei Weizen, Triticale oder Dinkel eingesetzt werden kann. Bei der Mittelwahl und Dosierung des Herbizides sollte unbedingt das Unkraut und dessen Grösse miteinbezogen werden. Sollte der Einsatz von Wuchsstoffherbiziden nötig sein, so ist eine Minimaltemperatur von 12°C nötig.

Raps

Der Raps ist im Längenwachstum und die meisten Parzellen wurden vor 3-4 Wochen gedüngt, deshalb ist die zweite Düngergabe fällig. Mit dieser kann bei Beständen mit vielen Lücken nach diesem Winter die Seitentriebbildung angeregt werden. Zusätzlich werden mit dieser Gabe die Kornanzahl und das Korngewicht positiv beeinflusst.
Die Schädlinge stehen aktuell nicht im Fokus. Wenn die Pflanze eine Stängelhöhe von 20cm erreicht hat, ist der Stängelrüssler nicht mehr zu bekämpfen und der Glanzkäfer wird erst ab dem Stadium 53 „Blütenstand überragen oberste Blätter“ relevant.

25.03.2021/zVg

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