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Die Basisversammlung findet jeweils im Vorfeld der Delegiertenversammlung von BioSuisse statt. Ziel der Versammlung ist, einerseits die Mitglieder über Geschäfte der DV zu informieren und andererseits den Delegierten Gelegenheit zu geben die Meinungen an der Basis wahrzunehmen.

In diesem Zusammenhang war das Thema die Parolenfassung zu der Biodiversitätsinitiative und des Gegenvorschlages. Der Vorstand von BioSuisse unterstützt Initiative und Gegenvorschlag. Auf Antrag der MO-Ostschweiz soll an der kommenden DV über die Parolen von BioSuisse abgestimmt werden.

Franziska Grossenbacher von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz stellte Initiative und Gegenvorschlag vor. Edgar Kupper, Geschäftsführer des Solothurner Bauernverbandes, beurteilte die Vorlagen aus landwirtschaftlicher Sicht.

Aus der folgenden Diskussion unter den Mitgliedern kann folgendes Fazit gezogen werden:

  • Die Beratung des Gegenvorschlages im Parlament ist noch nicht abgeschlossen und vor diesem Hintergrund ist der Positionsbezug des Vorstandes von BioSuisse nicht nachvollziehbar.
  • Aus vielen Voten ging hervor, dass eine ausreichende ökologische Infrastruktur eine notwendige Voraussetzung ist, um dem fortschreitenden Artenschwund Einhalt zu gebieten. Allerdings war Skepsis bezüglich des Vorgehens mittels Festsetzungen von Kerngebieten auf ebne Richtplan wahrnehmbar.
  • Ebenso wurden Bedenken geäussert, dass die vom Bundesrat im Gegenvorschlag genannten 96 Millionen vor allem für Planfestsetzungen gebraucht werden und wenig für die konkrete Förderung der Biodiverität vor Ort z. B. im Rahmen des ökologischen Ausgleichs oder kantonaler Förderprogramme übrig bleiben wird.
  • Mehrfach wurden Bedenken bezüglich der Wahrnehmung der Landwirtschaft geäussert. Die Landwirtschaft ist direkt von den Ökosystemleistungen abhängig und sie hat im Bereich Biodiversität eine grosse Verantwortung. Die Ablehnung sämtlicher Initiativen zugunsten einer umweltfreundlicheren Landwirtschaft ist in der Gesellschaft nicht vermittelbar.

Eine Konsultativabstimmung zeigte deutlich die ablehnende Haltung zu Initiative und Gegenvorschlag.

Im fachlichen Teil der Veranstaltung präsentierte Andreas Lüscher, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Futterbau, die Resultate der aktuellen Forschung. Trockenperioden von weniger als 4 Wochen haben einen erstaunlich geringen Einfluss auf den Ertrag. Bei lange anhaltendem Trockenheitsstress erreichen die Ertragsverluste aber Werte von 70-80%. Leguminosen reagieren weniger stark als Gräser. Die Ergebnisse der Feldversuche zeigen, dass sich die Bestände erstaunlich rasch erholen können und zum Teil Ertragsverluste kompensiert werden. In Zukunft ist mit einer deutlich ungünstigeren Verteilung der Niederschläge im Sommer zu rechnen. Der Anbau von Trockenheitstoleranten Mischungen neben den bewährten kann helfen, mit diesen Herausforderungen umzugehen.

20.04.2023 / Felix Gebhardt

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