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An der Delegiertenversammlung des Solothurner Bauernverbands (SOBV) vom 26.02.2024 wurde Robert Dreier einstimmig und mit grossem Applaus zum neuen Präsidenten gewählt. Dem scheidenden Präsidenten Andreas Vögtli, welcher aufgrund der Amtszeitbeschränkung demissionierte, übereichte der SOBV für das langjährige grosse Engagement die Ehrenmitgliedschaft. Vögtli setzte sich mehr als drei Jahrzehnte mit viel Engagement in verschiedensten Gremien für den SOBV und die Solothurner Landwirtschaft ein.

Bei der Begrüssung streifte Präsident Andreas Vögtli die wichtigsten aktuellen Themen der Schweizer- und Solothurner Landwirtschaft. Als Aufsteller des vergangenen Jahres bezeichnete er, dass die angedachte Kürzung des Agrarkredits auf Bundesebene verhindert werden konnte und als Ablöscher die Aussagen des Fraktionssprechers der Grünen während der Parlamentsdebatte zu eben diesem Geschäft.

Als Herausforderungen bezeichnete der Präsident die zahlreichen neuen Vorgaben, ausgelöst unter anderem durch den Absenkpfad Pflanzenschutz, welche zu Mehraufwand und Minderertrag führen. Ebenso sei es nicht akzeptabel, dass die höheren Produktionskosten den Landwirten nicht über die Produktepreise abgegolten werden. Die Landwirtschaft verkomme zu Restgeldempfängern während andere Branchen ihre Kosten dem Kunden weiterverrechnen. Es sei daher nicht erstaunlich, dass sich in der Bauernbasis Unmut breit mache und Demonstrationen stattfinden, so Vögtli. Diese seien aber zwingend gut zu organisieren und friedlich abzuhalten. Die Branchenorganisationen sind zusammen mit den Bauernverbänden und den landw. Organisationen gefordert, gegenüber der Verarbeitung und den Grossverteilern faire Preise zu verhandeln und diese durchzusetzen.

Vögtli machte auch einige Ausführungen zu den Forderungen für laufend mehr Biodiversität in der Landwirtschaft und zeigte anhand von Hochstammbäumen auf, dass diese aufgrund des hohen Arbeitsaufwands und wegen des Ertragsverlusts nicht zum Nulltarif zu haben ist. Die nicht endende Flut an Initiativen aus dem Lager der Umweltverbände bezeichnete Vögtli als Utopie und realitätsfremd. Biodiversität könne man nicht essen und die Realität sei, dass weltweit ein umfangreiches Land-Grapping stattfinde, weil fruchtbare Agrarfläche knapp wird und eine gute Investition darstellen. Daher sei die Biodiversitätsinitiative, über welche im September dieses Jahres abgestimmt werde, klar abzulehnen. Es gehe nicht an, dass noch viel mehr Flächen stillgelegt werden müssen und die vielen freiwilligen Leistungen der Landwirte für die Biodiversität in keiner Weise gewürdigt werden, so der abtretende Präsident Andreas Vögtli.

Die statutarischen Geschäfte wurden von der Versammlung einstimmig genehmigt. Martin Rufer, Direktor SBV, stellte die angedachte Kampagne zur Ablehnung der Biodiversitätsinitiative vor. Referent Fritz Glauser, Präsident des Schweizerischen Getreideproduzentenverband, erklärte die schwierige Situation auf dem Getreide- und Ölsaatenmarkt. Vor allem der Import von Fertigprodukten im Backwarenbereich und von Mehl, wo praktisch kein Grenzschutz bestehe, drücke sehr auf den Preis. Die Produktionskosten betragen beim Importgipfeli rund 30 Rappen und beim Schweizergipfeli rund einen Franken, führte Glauser aus. Die Auslobung der Swissness sei eine wichtiges Instrument, um die Preise zu stabilisieren. Ebenfalls erwartet Glauser, dass Coop und Migros ihre Versprechen halten und die Einkäufer einerseits auf Swissness setzen und andererseits einen fairen Produzentenpreis bezahlen. Die Verhandlungen können nur gelingen, wenn sämtliche landw. Organisationen zusammenstehen und den Druck aufrechterhalten, so Glauser.

Aus den Reihen der Delegierte wurde ein Spontanantrag zur Parolenfassung zur 1:85 Initiative gestellt, welche dieses Wochenende im Kanton Solothurn zur Abstimmung gelangt. Der Vorstand SOBV hatte nach Abwägen der Ausgangslage und aufgrund des Vorliegen eines parlamentarischen Gegenvorschlags keine Parole gefasst. Der Antrag auf Parolenfassung erreichte an der DV exakt das nötige absolute Mehr von 43 Stimmen. Die JA-Parole zur 1:85 Initiative wurde dann mit einer 2/3 Mehrheit gefasst.

29.02.2024 / Edgar Kupper, Geschäftsführer SOBV

Impressionen DV 2024

Zahlreiche Gäste sind erschienen.
Andreas Vögtli bei seiner Dankesrede.
Brigit Wyss und Andreas Vögtli
Fritz Glauser beim Referat
Interessierte am Zuhören.
Die beiden Präsidenten mit dem Geschäftsführer

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