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«Der richtige Weg ist die Agrarökologie», erklärte Urs Niggli, jahrzehntelang Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (Fibl) anlässlich der Delegiertenversammlung des Solothurner Bauernverbands letzte Woche. Niggli ist über die Landesgrenzen hinaus ein angesehener Experte betreffend Landwirtschaft und Ernährung und hat das Institut für Agrarökologie gegründet (www.agrarecology.science).

Ernährungssicherheit sicherstellen

Vereinfacht gesagt ist Agrarökologie ein Mittelweg zwischen Bio und IP. Es gehe zum Teil über die IP-Suisse-Richtlinien hinaus, Ziele aber auch nicht auf die Biozertifizierung ab. Hauptaufgabe der Landwirtschaft sei es schliesslich, die Ernährungssicherheit sicherstellen, und das auf eine nachhaltige Art und Weise. So müsse das Potenzial der Böden standortgerecht genutzt werden. Niggli erklärte, dass auf den besten Ackerböden in Norddeutschland eine Umstellung auf Bio ein Ertragsverlust beim Getreideanbau von 50% mitbringe, was einen viel höheren Verlust ergebe als auf schlechteren Böden. Dieses Ertragspotenzial gelte es zu nutzen, um die Ernährungssicherheit sicherzustellen. Eine (zu) extensive Bewirtschaftung auf bestem Ackerland ist deshalb fehl am Platz. Eine grosse Bedeutung für die nachhaltige Ernährungssicherheit sieht Niggli auch bei der Pflanzenzüchtung (Genom-Editierung) und bei der Präzisionslandwirtschaft. Hier könnten grosse Mengen an chemischen Pflanzenschutzmitteln eingespart werden. Es müsste aber bei der Züchtung ein Umdenken stattfinden, und die neuen Technologien müssten marktfähig werden. Gemäss Niggli ist dies aber nur eine Frage der Zeit.

Rückgang des Fleischkonsums

Und was könnte die Zukunft noch bringen? Eine viehlose Landwirtschaft schliesst Niggli grundsätzlich aus, da viele Böden nicht ackerfähig sind. Dennoch sei ein starker Rückgang des Fleischkonsums um bis zu 50% unumgänglich. Der Rückgang müsse vor allem bei den Schweinen und Hühnern geschehen, welche Getreide fressen und so den Mensch direkt konkurrieren. Auf der anderen Seite sei bei den Wiederkäuern möglichst ein Raufutteranteil von 95% anzustreben. Auch sei die Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und der Mensch muss einen höheren Anteil von pflanzlichen Proteinen essen. Nur so kann gemäss Niggli die Ernährungssicherheit für künftige Generationen gewährleistet werden.

14.04.2022 / Andreas Schwab

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