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Mit dem Verbot des Herbizidwirkstoffs S-Metolachlor per 01.01.2025 entstand in der Bekämpfungsstrategie von Erdmandelgras eine Lücke. Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff waren die Einzigen, welche im Vorsaatverfahren eingearbeitet werden konnten, um die Keimlinge vom Erdmandelgras im Boden abzutöten.

Damit die Bekämpfung der Keimlinge im Boden weiterhin möglich bleibt, wurde beim zuständigen Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) ein Antrag eingereicht für die Vorsaatbehandlung von Dimethenamid-P. Dieser Antrag wurde bewilligt, so dass die Produkte Spectrum (W-6075), Loper (W-6075-2), Mazil (W-6075-3) und Frontier X2 (W-6075-4) im Vorsaatverfahren appliziert und eingearbeitet werden dürfen. Die Produkte besitzen bereits eine Bewilligung in verschiedenen Kulturen. Die Notfallzulassung ist eine Bewilligungserweiterung und gilt in diesem Fall für die Kulturen Mais, Sonnenblumen, Soja- und Ackerbohnen sowie im Gemüsebau in der Kultur Bohnen mit Hülsen. Sie ist befristet für dieses Jahr, die Notfallzulassung muss jedes Jahr neu beantragt werden. Die aktuelle Notfallzulassung ist unter diesem Link zu finden.

Wer auf diese Bekämpfungsmassnahme zurückgreifen möchte, beispielsweise im Maisanbau, sollte unbedingt folgendes beachten:

  • Sonderbewilligung beantragen bei der Pflanzenschutzfachstelle
  • Ab Mitte April Bodenbearbeitung, um Erdmandelgras keimen zu lassen
  • Bis zur Saat Bodenbearbeitung immer flacher wiederholen, um Keimwellen vom Erdmandelgras zu brechen
  • Wenige Tage vor der Saat Applikation von Dimethenamid-P, sofort einarbeiten auf 10-15 cm Tiefe mit Kreiselegge, Bodenfräse etc.
  • Maissaat nicht vor dem 25. Mai planen, schnelle Jugendentwicklung vom Mais ist das A und O
  • Nachauflaufbehandlung mit weiteren Herbiziden möglichst spät im 4-6-Blatt Stadium, damit spät gekeimtes Erdmandelgras erfasst wird
  • Randzeilen bis zur Ernte wegen Lichteinfall gut beobachten und wenn nötig von Hand weiterbekämpfen

Bei allgemeinen Fragen zum Erdmandelgras, Beratungen zu Bekämpfungsmassnahmen oder Beurteilungen auf dem Feld hilft die Pflanzenschutzfachstelle am Wallierhof gerne weiter.

10.04.2025 / Gaetano Mori, BZ Wallierhof

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