Flurbegehung 2025 des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins Dorneckberg
Die Flurbegehung des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Dorneckberg fand am Abend des 23. April auf dem Hof von Armin Saladin in Nuglar statt. Trotz Nieselregen konnte Josef Vögtli, Präsident des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Dorneckberg, 70 Teilnehmer willkommen heissen.
Auf dem Rundgang erläuterte die Referentin Barbara Graf vom Wallierhof Aspekte der Kulturführung bei Sonnenblumen, Winterweizen und Triticale.
Sonnenblumen sind zunehmend eine Alternative zu Raps. Sie sind in Bezug auf Düngung und Pflanzenschutz weniger anspruchsvoll. Der relativ späte Erntetermin kann zuweilen zur Herausforderung werden. Die Situation auf dem Markt ist positiv und das Produktionsvolumen könnte noch um ca. 16% ausgedehnt werden.
Beim Winterweizen konnten zwei Schläge mit unterschiedlichem Düngerregime verglichen werden. In diesem Zusammenhang kam die Wirkung von schwefelhaltigen Düngern und dessen positiver Wirkung auf die Stickstoffversorgung zur Sprache.
Beim Triticale sind seit 2022 zwei neue Sorten Lerma und Triangoli zugelassen. Die Sorten haben sich bewährt und verfügen über ein breites Toleranzspektrum gegen die verbreiteten Krankheiten. Mittlerweile ist auch genügend Saatgut verfügbar.
Wie in den Vorjahren bietet der Anlass auch eine Gelegenheit für Unternehmen, ihre Produkte oder Dienstleistungen für die Landwirtschaft vorzustellen. So erläuterte Remo Waser von der Waser GmbH die Einsatzmöglichkeiten seines Steinbrecher/Forstmulchers. Raphael Müller präsentierte GPS Lenksysteme, mit denen Traktoren nachgerüstet werden, können, sowie Dienstleistungen die er mit seiner mobilen Werkstatt anbieten kann.
Beim Imbiss orientierte Barbara Graf die Anwesenden noch über Neuerungen im Zusammenhang mit der Fachbewilligung Pflanzenschutz die auf den 1.1.2026 wirksam werden.
Erich Hausammann, Präsident der Imkervereinigung Dorneck, berichtete über die laufende Kampagne zur Eindämmung der asiatischen Hornisse. Ihre Auswirkung auf die Landwirtschaft ist beträchtlich, da sie nicht nur Honigbienen, sondern sämtliche Bestäuber angreift. Landwirte können dank ihrer Ortskenntnisse und Präsenz in der Kulturlandschaft viel zur Identifikation von Nestern beitragen.
Die Teilnehmer liessen den Abend gesellig ausklingen. An dieser Stelle sei Armin Saladin und seinen Helfern für die Gastfreundschaft herzlich gedankt. Unser Dank geht auch an die Bäuerinnen für das reichhaltige Kuchenbuffet. Der Landi Reba danken wir für die Getränke und den Firmen Waser und Müller-Mech für ihr Sponsoring.
24.04.2025 / Felix Gebhardt


