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Andrea Zemp vom BZ Wallierhof.

Am Abend des 6. Mai fand die Flurbegehung des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins Thal auf dem Betrieb der Familie Bläsi in Aedermannsdorf statt.
In der Dinkelparzelle erläuterte Andrea Zemp vom Bildungszentrum Wallierhof Aspekte der Kulturführung im pestizidfreien Getreideanbau. Dinkel eignet sich gut für den pestizidfreien Anbau, da er früh bestockt und dem Unkraut rasch das Licht entzieht. Im pestizidfreien Getreideanbau ist eine angepasste Düngung zentral, da diese direkten Einfluss auf den Unkrautdruck hat. Andrea Zemp betonte, dass ein pestizidfreier Anbau nicht auf jeder Parzelle zielführend sei. Bei starker Verunkrautung im Frühjahr könne es sinnvoll sein, aus dem Programm auszusteigen und eine gezielte Unkrautbehandlung durchzuführen, um grössere Ertragsverluste zu vermeiden.

Weiter wurde auf die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit eingegangen. Besonders wirkungsvoll sei hierbei der Einsatz von hochwertigem, aerob kompostiertem Kompost. Die Thematik der Bodenstrukturverbesserung ist komplex und wird künftig in Weiterbildungskursen am Bildungszentrum Wallierhof weiter vertieft.

Im Themenbereich Futterbau übernahm Sabine Kürmann vom Bildungszentrum Wallierhof die fachliche Führung. Anhand eines praktischen Beispiels wurde aufgezeigt, dass nicht jede Kunstwiesenmischung für jede Parzelle gleich gut geeignet ist. Auf drei Parzellen wurde zeitgleich die Standardmischung 440 gesät, welche für frische bis feuchte Standorte empfohlen wird. Während sich der Bestand auf der tiefgründigen, feuchten Parzelle sehr gut entwickelte, traten auf der flachgründigen Parzelle vermehrt unerwünschte Lückenfüller auf. Auf solchen Standorten ist beispielsweise die Saat der Standardmischung 462 mit Rohrschwingel zu prüfen.

Auf einer ehemaligen extensiven Wiese wurde erläutert, mit welchen Massnahmen eine Rückführung zu ertragsreichen, intensiv geführten Beständen möglich ist. Je nach Zustand der Grasnarbe kann eine Untersaat mit einer angepassten Bewirtschaftungsintensität sinnvoll sein, bei stark verfilzten Beständen ist diese Variante jedoch wenig erfolgversprechend. In solchen Fällen helfen oft nur das Umpflügen, mehrmaliges Grubbern oder, sofern eine Sonderbewilligung vorliegt, das Abspritzen der Parzelle mit einem Totalherbizid, um anschliessend eine Neuansaat vorzunehmen. In diesem Zusammenhang wurde auch auf die Neuerungen zur Fachbewilligung Pflanzenschutz hingewiesen, die per 1. Januar 2026 in Kraft treten.

Beim gemütlichen Teil sorgte die Landi BippGäuThal mit Wurst und Trank für das leibliche Wohl und einen gelungenen Ausklang des Abends.
Herzlicher Dank an die Familie Bläsi für die Bereitstellung der Lokalität, der Landi BippGäuThal für die Verpflegung sowie an die Referentinnen Andrea Zemp und Sabine Kürmann für die spannenden und praxisnahen Ausführungen.

08.05.2025 / David Kupper

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