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Nach drei Jahren coronabedingtem Unterbruch fand wieder ein Infoanlass zum Thema Vernetzung und Landschaftsqualität im Bezirk Thal statt. Auf dem Thalhof in Matzendorf bei der Familie Strähl fanden sich rund zwei Dutzend interessierte Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter ein. Bei einem Rundgang konnten verschiedene Biodiversitäts-Förderflächen wie Hecken, Hostetten, Einzelbäume und Blumenwiesen besichtigt werden.

Zuerst begrüsste Kurt Bloch, der Präsident der Arbeitsgruppe Vernetzung, die TeilnehmerInnen. Dann stellte Jonas Strähl seinen Betrieb vor. Als Einstieg in die Materie fasste Martin Huber in der Funktion als Projektleiter den Stand der Projekte zusammen. Die Landschaftsqualität wurde letztes Jahr mit einem Landschaftstag abgeschlossen; dabei wurde festgestellt, dass die Flächenziele erreicht wurden. Der vom Amt für Landwirtschaft verfasste Schlussbericht wurde dem Bundesamt eingereicht und von diesem genehmigt – das Projekt wird bis 2025 verlängert. Die Vernetzung ist auf Zielkurs mit einem hohen Anteil von rund 20% vernetzten Flächen – das Projekt läuft noch bis 2025. Es ist davon auszugehen, dass die beiden Projekte Vernetzung und Landschaftsqualität nach 2025 in irgendeiner Form weitergeführt werden. Momentan ist die AP 2022+ sistiert, sodass die Planung der Folgeprojekte stockt.

Am Beispiel von verschiedenen Hecken erklärte Peter Jäggi von der kantonalen Naturschutzfachstelle die Funktion von Hecken und die sachgerechte Pflege. Die Landschaftskammer um den Thalhof weist verschiedene Heckensysteme auf und dokumentiert exemplarisch ihre Vernetzungsfunktion, indem verschiedene Lebensräume miteinander verbunden werden.

Georg Koch, der ehemalige Berater des Kantonalen Mehrjahresprogrammes Natur und Landschaft, erläuterte die verschiedenen Wiesentypen an Beispielen. Die Zeigerarten wie auch der Schnittzeitpunkt und Mähtechniken wurden vorgestellt.

Andrin Dürst vom Naturpark Thal stellte das Wieselprojekt und die Möglichkeiten zur Förderung von Mauswiesel und Hermelin mittels Kleinstrukturen vor. Stein- und Asthaufen können in Randbereichen (z.B. bei Hecken) angelegt und dadurch Lebensraum für die flinken Mäusejäger geschaffen werden.

Nach der Exkursion wurde bei Speis und Trank weiter diskutiert. Die neue Scheune der Familie Strähl bot einen angenehmen Ort, um vertiefende Gespräche über die Landwirtschaft zu führen. Insgesamt war es ein gelungener Anlass, organisiert von der Trägerschaft der Vernetzung zusammen mit dem Landwirtschaftlichen Bezirksverein Thal. Leider war die Anzahl Besucher aufgrund einer Terminüberschneidung etwas gering. Den Teilnehmern wurden jedoch interessante Informationen zum Thema Vernetzung und Landschaftsqualität geboten.

02.06.2022 / Martin Huber, BSB + Partner

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