Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

DE

Am Dienstag verabschiedete der Regierungsrat das Konzept «Rehkitzrettung mit Drohnen». Mit diesem Konzept soll das 2016 ins Leben gerufene Pilotprojekt aus dem Bucheggberg, dass der Solothurner Bauernverband mit injiziert hat, im ganzen Kanton umgesetzt werden. Interessierte Landwirte und Landwirtinnen sowie Drohnenpiloten und Drohnenpilotinnen wenden sich an die regionale Vernetzungsträgerschaft.

Der Frühling naht und mit ihm kommt auch die Hauptsetzzeit der Rehe, die von Mitte April bis Mitte Juli andauert. Rehe setzen ihre Kitze meistens in Wiesen, um sie dort, gedeckt durch das hohe Gras, vor Feinden zu schützen. Da sich zeitgleich mit der Setzzeit der Rehe auch der erste Mähschnitt aufdrängt, kann es zu Mähunfällen an den jungen Rehkitzen kommen. Um dies zu vermeiden, werden Techniken wie Verblenden oder Abschreiten der Flächen angewendet. Als neue bewährte Technik hat sich das Suchen von Rehkitzen im Gras mittels Drohne und Wärmebildkamera herausgestellt. Vorteile dieser Methode sind der geringere Zeitaufwand sowie die höheren Erfolgschancen.

Pilotprojekt am Ursprung des Konzepts

Im Solothurner Bezirk Bucheggberg startete im Jahr 2016 das Pilotprojekt «Drohnen retten Rehkitze 2.0». Zusammen mit dem Hegering Bucheggberg und dem Schweizerischen Verband ziviler Drohnen (SVZD) konnte der Solothurner Bauernverband das erste Projekt 2016 erfolgreich weiterentwickeln. Es konnte dargelegt werden, dass die Rehkitzrettung mittels Drohne und integrierter Wärmebildkamera effizient ist und auch mit privaten Amateurpiloten gut funktioniert. Die Kapazitäten konnten erhöht und gleichzeitig die Kosten sowie der zeitliche Aufwand reduziert werden.

Projekt ausgebaut

Seit 2018 lief dieses Projekt in den Bezirken Bucheggberg, Leberberg und Wasseramt. Das Projekt zeigte eine beachtliche Erfolgsquote. So konnten im Jahr 2021 780 Hektaren Wiesen abgeflogen und dabei 81 Rehkitze gerettet werden. Mit dem vom Regierungsrat verabschiedeten Konzept «Rehkitzrettung mit Drohnen» sollen die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt im ganzen Kanton umgesetzt werden. Die Drohnenflüge können problemlos mit herkömmlichen Methoden kombiniert werden. Gerade in Wiesen mit dichtem, hohem Bewuchs sollte der Einsatz der Drohnen weiterhin in Kombination mit Verblenden erfolgen. Nach wie vor ist auch die Rehkitzsuche ohne den Einsatz von Drohnen möglich.

Finanzielle Unterstützung für die abgeflogenen Flächen

Die Drohnenflüge werden aus finanziellen Mitteln des Amtes für Landwirtschaft (ALW) mit einem Unterstützungsbeitrag finanziert. Für die Organisation der Drohnenflüge sind die regionalen Vernetzungsträgerschaften zuständig. Bei diesen Trägerschaften melden sich auch die Landwirte und Landwirtinnen, die ihre Wiesen mit Drohnen nach jungen Rehkitzen absuchen wollen. Interessierte Drohnenpiloten und Drohnenpilotinnen wenden sich ebenfalls an die regionalen Vernetzungsträgerschaften. Weitere Informationen zur Rehkitzrettung und eine Liste der Trägerschaften sind auf der Homepage des Amts für Landwirtschaft aufgeschaltet.

Bild: BauernZeitung

31.03.2022 / Adrian Kohler

Zurück

Einstellungen gespeichert
Datenschutzeinstellungen