Lumpy-Skin-Krankheit: Neue Massnahmen des BLV
Die Lumpy-Skin-Krankheit (Lumpy Skin Disease, LSD) ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die Rinder, Büffel und Bisons betrifft. Sie wird hauptsächlich durch stechende Insekten wie Mücken und Fliegen übertragen. Typische Symptome sind Fieber, Hautknoten, Appetitlosigkeit, Nasen- und Augenausfluss sowie ein deutlicher Rückgang der Milchleistung. Für den Menschen ist die Krankheit ungefährlich, für betroffene Tiere jedoch schmerzhaft und wirtschaftlich relevant.
Rinder in der Überwachungszone werden geimpft
Seit Ende Juni 2025 wurden in Grenzregionen Frankreichs mehrere LSD-Fälle bestätigt. Zur Eindämmung der Seuche hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) eine Notverordnung mit umfassenden Schutzmassnahmen erlassen.
Ab dem 18. Juli 2025 ist die Impfung gegen LSD in der Überwachungszone (Kanton Genf und angrenzende Region Terre Sainte, VD) für alle empfänglichen Tiere obligatorisch. Zuständig für die Durchführung sind die jeweiligen kantonalen Veterinärdienste. Tierhalter müssen Verdachtsfälle unverzüglich einer Tierärztin oder einem Tierarzt melden.
Mehr Informationen und die vollständige Verordnung finden Sie hier.
24.07.2025/ SOBV


