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DE

Im Dezember 2021 wurde über die anstehende Weiterentwicklung des Nitratindex informiert. Der Nitratindex ist heute die wichtigste Massnahme im Acker- und Futterbau zur Reduktion der Nitratauswaschung ins Grundwasser im Nitratprojekt Niederbipp-Gäu-Olten. Dazu wurde allen betroffenen Landwirtinnen und Landwirten im Projektgebiet ein Fragebogen zugestellt. Weiter wurden im Dezember 2021 drei Workshops organisiert, an denen die Projektverantwortlichen die Bedürfnisse der verschiedenen Akteurinnen und Akteure abholen konnten.

Aktuelle Arbeiten

Momentan wird ein Synthesebericht erstellt, in dem die Resultate des Fragebogens und der Workshops gesammelt werden. Diese Grundlage wird weiterverwendet, um mit einer landwirtschaftlichen Forschungsinstitution einen Vorschlag für ein neues Massnahmenpaket zu erarbeiten. Das neue Massnahmenpaket soll ab 2024 den heute angewandten Nitratindex ablösen.

Sowohl in der Umfrage wie auch an den Workshops wurde von allen Akteurinnen und Akteuren festgehalten, dass das Nitratprojekt hinsichtlich Organisation und Umsetzung generell gut funktioniert. Die dazugehörigen Massnahmen und Entschädigungen im Acker- und Futterbau blieben seit 20 Jahren dieselben und haben sich so etablieren können.

Dennoch kamen offensichtliche Widersprüche zum Vorschein. In den Workshops wurde aus wissenschaftlicher Sicht aufgezeigt, wieso die Düngung unbedingt in das neue Massnahmenpaket einbezogen werden muss. Denn im Projektgebiet sind die Stickstoffverluste ins Grundwasser nach wie vor zu hoch, weshalb die Wissenschaft ein grosses Verbesserungspotential in einer angepassten Düngepraxis sieht, ohne aber dass Ertrag und Qualität der landwirtschaftlichen Produkte beeinträchtigt werden. Die Umfrage unter den Landwirtinnen und Landwirten ergab jedoch, dass die Mehrheit keine weiteren Einschränkungen in der Düngung wünscht. Weiter werden von vielen Landwirtinnen und Landwirten auch die fixen Termine und Fristen als Schwierigkeit angesehen.

Essentiell bei der Ausarbeitung des neuen Massnahmenpakets ist die Entschädigung der neuen Massnahmen. So müssen die Abgeltungen an die Landwirtschaft weiterhin kostendecken sein, damit die Beteiligung am Projekt weiterhin so hoch bleibt oder gar erhöht werden kann.

Das Massnahmenpaket soll den Betrieben mehr Freiheit bieten. So sollen in der Erarbeitung des neuen Systems individuelle Betriebsausrichtungen besser berücksichtigt werden. Mit den neuen Massnahmen soll flexibler auf die Bedürfnisse der einzelnen Betriebsausrichtungen eingegangen werden können, selbstverständlich immer unter der Prämisse einer grundwasserschonenden Bewirtschaftung.

Die nächste Phase

Mit diesen Erkenntnissen und vielen neuen Ideen für das neue Massnahmenpaket gehen die Projektverantwortlichen nun in die nächste Phase. Sobald erste Vorschläge vorliegen, wird es für die Landwirtschaft erneut die Möglichkeit geben, sich einzubringen. Bis dahin werden die Resultate des Fragebogens an alle Umfrageteilnehmenden verschickt.

Das Amt für Umwelt dankt allen involvierten Personen, die aktiv zur Weiterentwicklung des Nitratprojekts beitragen. Weitere Anmerkungen oder Ideen werden weiterhin gerne entgegengenommen.

Bild: Amt für Umwelt

13.01.2021 / Magdalena Gisiger, Amt für Umwelt

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