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Der Solothurner Bauernverband will keinen hoheitlichen und grossflächigen Naturschutz, sondern unterstützt das bereits sehr grosse, freiwillige Engagement der Landwirtschaft zu Gunsten der Biodiversität und die qualitative Aufwertung der bestehenden Vereinbarungsflächen.

Die Schweiz ist in vielen Bereichen weltweit Spitze. Nicht so gut stehen wir da, wenn es um die Versorgung geht. Hier sind wir zusammen mit Japan, weiteren pazifischen Insel- und afrikanischen Wüstenstaaten ein Schlusslicht. Unterdessen produzieren wir nicht einmal mehr die Hälfte unseres Bedarfs an Lebensmitteln selbst. Um genügend zu Essen zu haben, beanspruchen wir deshalb grosse Flächen im Ausland. Doch weltweit gesehen wird Landwirtschaftsland rar. Das liegt an der weiterwachsenden Bevölkerung sowie den schwindenden Flächen aufgrund von Überbauung und Klimawandel.

Die Initianten der Biodiversitätsinitiative wollen gemäss ihrem Initiativtext mehr Flächen für die Biodiversität ausscheiden. Wenn man die Kommunikation der Initianten-Organisationen ansieht, ist die Zielgrösse klar: 30 Prozent der Landesfläche sollen Biodiversitätsförderflächen werden. Überall, auch auf den besten Ackerbauböden des Mittellands. Auf den grossen Schutzflächen wäre die Produktion von Lebensmitteln nicht oder nur noch sehr eingeschränkt möglich. Konkret reden wir von 145’000 Hektaren weniger landwirtschaftliche Nutzfläche. Das entspricht der Fläche des Kantons Aargau und knapp 40’000 Hektaren weniger offene Ackerfläche, was der Fläche des Genfersees entspricht. Die einheimische Produktion von Kartoffeln, Brotgetreide, Raps oder Sonnenblumen würde um rund 15 Prozent sinken. Bei Gemüse wie Zwiebeln oder Karotten wären es bis zu 20 Prozent weniger.

Jede fünfte Hektare Landwirtschaftsland dient bereits heute der Förderung der biologischen Vielfalt. Hier reden wir von extensiven Wiesen oder Weiden, Schon- oder Blühstreifen, Krautsäumen, Hecken, Hochstammbäumen, Waldrändern und Ähnliches mehr, die Wildtieren und -pflanzen als Lebensraum und Futterquelle dienen. Im Berggebiet kommen nochmals 220’000 Hektaren artenreiches Grünland dazu. Wir müssen und wollen unsere Energie darauf verwenden, die Qualität dieser bestehenden Flächen zu verbessern. Denn: Die Produktion von regionalen, nachhaltigen Lebensmitteln ist ein Auftrag, den wir genauso ernst nehmen müssen, wie den Schutz der biologischen Vielfalt. Und den Auftrag, die biologische Vielfalt zu fördern, erfüllt die Landwirtschaft speziell im Kanton Solothurn bereits in hohem Masse unter anderem als sehr wichtigen Partner im freiwilligen Biodiversitätsförderungsprojekt «Mehrjahresprogramm Natur und Landschaft». Dieses freiwillige hohe Engagement zu Gunsten der Artenvielfalt wollen wir weiterführen und sagen Nein zur extremen Biodiversitätsinitiative, welche den hoheitlichen, grossflächigen Schutz durchzwängen will. Aus diesen Gründen engagiert sich der Solothurner Bauernverband für ein klares Nein zur Biodiversitätsinitiative.

14.08.2024 / Robert Dreier, Präsident Solothurner Bauernverband

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