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Kulturschäden in der Landwirtschaft entstehen häufig durch Bauarbeiten, Materiallager oder unbewusste Fremdnutzung von Flächen. Für betroffene Landwirte bedeutet dies nicht nur einen direkten Ertragsausfall, sondern oft auch Zusatzkosten für Aufräumarbeiten, Ersatzsaaten und mögliche langfristige Folgen wie Bodenverdichtung oder den Verlust von Direktzahlungen.

Wie wird der Schaden berechnet?

Die Entschädigung basiert auf mehreren Faktoren:

  • Der entgangene Erntewert, abhängig von der Kultur und dem Anbausystem (BIO, ÖLN, IPS).
  • Zusätzliche Kosten für Nachsaaten oder alternative Kulturen.
  • Folgeschäden wie schlechtere Bodenqualität oder Verdichtung.
  • Bei Futterbau wird die Entschädigung je nach Wiesentyp und Anzahl der entgangenen Nutzungen berechnet.
  • Kleinere Parzellen erhalten eine höhere Entschädigung.

Ein häufiges Problem: Schäden werden zu spät bemerkt

Kulturschäden in der Landwirtschaft führen häufig zu Konflikten, da sie oft spät bemerkt werden und die Verantwortlichkeiten nicht immer eindeutig geklärt sind. Ein grosses Problem ist die fehlende oder unklare Absprache zwischen Landwirten und Bauherren. Flächen werden genutzt, ohne dass eine vorherige Einwilligung eingeholt wird, was zu unerwarteten Schäden und Ertragsausfällen führt.
Die Bewertung der Schäden gestaltet sich ebenfalls schwierig. Während direkte Ernteausfälle relativ klar berechnet werden können, sind Folgeschäden wie Bodenverdichtung, Nährstoffverluste oder eine veränderte Fruchtfolge schwerer zu beziffern. Besonders bei Spezialkulturen fehlen oft standardisierte Entschädigungsrichtlinien. Hinzu kommt, dass die Entschädigungsauszahlung verzögert werden kann, sei es durch bürokratische Hürden oder mangelnde Zahlungsbereitschaft der Verursacher.
Ein weiteres Problem ist die unzureichende Dokumentation der Schäden. Ohne aussagekräftige Fotos, Skizzen oder schriftliche Vereinbarungen kann es für Landwirte schwierig sein, ihre Ansprüche geltend zu machen. Oft werden zudem nur die direkten Schäden berücksichtigt, während langfristige Folgen wie schlechtere Bodenqualität oder der Verlust von Direktzahlungen unberücksichtigt bleiben.

Was ist im Schadensfall zu tun?

Schnelles Handeln ist entscheidend:

  1. Dokumentation: Schäden sofort mit Fotos, Notizen und Skizzen festhalten.
  2. Gespräch suchen: Die verantwortliche Partei umgehend kontaktieren und eine Lösung aushandeln.
  3. Entschädigung fordern: Basierend auf den geltenden Richtlinien einen Schadensersatz geltend machen.
  4. Rechtsweg bei Uneinigkeit: Falls keine Einigung erzielt wird, kann eine Schlichtungsstelle oder eine rechtliche Klärung notwendig sein.

Um solche Konflikte zu vermeiden, hilft eine frühzeitige Absprache zwischen Landwirten und Bauherren. Eine gemeinsame Besichtigung des Schadens mit der verantwortlichen Partei und einem unabhängigen Berater der SOBV Dienstleistungen AG kann helfen, den Schaden objektiv einzuschätzen und Streitigkeiten zu vermeiden. Auch präventive Massnahmen wie Zäune oder klare Markierungen können verhindern, dass Flächen ungewollt genutzt werden.

Bei einem Kulturschaden ist das Beraterteam der SOBV Dienstleitungen AG (032 628 60 60) für Sie da.

20.03.2025 / Marian Scheidegger

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