Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

DE

Gründüngungsmischungen sind in der Regel Hitze- und Trockenheitstoleranter als Kleegrasmischungen und können deshalb unter trockenen Bedingungen eher gesät werden. Wichtig ist dabei den Wasserhaushalt im Fokus zu haben. Nach einer flachen Bodenbearbeitung sollte gleich die Saat und anschliessend die Rückverfestigung erfolgen. Unter diesen trockenen Bedingungen ist eine Direktsaat klar im Vorteil, da dabei fast kein Wasser aus dem Oberboden entweicht.
Die Vorteile einer frühen Saat sind vielfältig. Zum einen wird der Boden möglichst bald bedeckt und bewurzelt, zum anderen erhält das Unkraut Konkurrenz. Durch den Bewuchs schaffen wir Nahrung für die Bodenlebewesen. Je vielfältiger die Mischungen sind, desto mehr Bakterien, Pilze und Algen finden Nahrung in Form von Wurzelausscheidungen. Regenwürmer weiden Algen ab und leben von Ernteresten. Durch die Mikrobielle Aktivität wird der Boden krümelig und die aufgebaute Wurzelmasse stabilisiert das Gefüge. Mischungen mit Leguminosen binden Stickstoff im Boden und lassen die Folgekultur davon profitieren. Mit einer leguminosenreichen Mischung können gut 40-50kg N/ha für die Folgekultur zur Verfügung gestellt werden.
Überwinternde Mischungen minimieren die Nährstoffauswaschung im Winter und bieten den Mikroorganismen auch im Frühjahr eine Nahrungsgrundlage.
Stehende Gründüngungen bieten eine gute Gelegenheit Hofdünger einzusetzen. Die Nährstoffe aus Gülle, Mist oder Kompost werden dann zum Teil schnell aufgenommen und andererseits durch die vorherrschende Mikrobielle Population verarbeitet und pflanzenverfügbar gemacht. Die Nährstoffverluste können Dank der aktiven Einbindung in wachsende Pflanzen stark gesenkt werden.

Mit Humus die Bodenfruchtbarkeit verbessern

Humusaufbau im Boden ist ein langer Prozess und damit eine Generationenaufgabe. Der sogenannte Nährhumus entsteht aus organischen Substanzen, die im Boden leicht abgebaut und schnell mineralisiert werden. Der Dauerhumus hingegen besteht aus schwer abbaubaren, stabilen organischen Substanzen, die feste Verbindungen zu den Ton-Teilchen des Bodens eingehen. Nährstoffe und Wasser werden so besser gebunden und machen das Bodengefüge stabiler. Es muss also das Ziel sein den Dauerhumus zu fördern.
Durch intensive Bodenbearbeitung im Ackerbau baut sich der Humus (ca. 60% Kohlenstoff) in Folge der Belüftung schneller ab. Wenn die Ackerböden in Zukunft Kohlenstoffsenken sein sollen, stellen sich Fragen nach Produktionssystemen, in denen wir Ackerbau mit hohem Ertragspotential betreiben und gleichzeitig Humus aufbauen können. Orientierungshilfen bietet das Dauergrünland mit permanenter Bodenbedeckung. Die stabilsten und leistungsfähigsten Bodengefüge finden wir dort. Es wird also die Herausforderung sein, innerhalb einer Fruchtfolge möglichst vielfältig den Boden zu bedecken und die Kulturenwechsel mit möglichst wenig Bodenbearbeitung zu vollziehen.

Im Mittelland sind die Oberböden aktuell stark ausgetrocknet. Lokal können Gewitterregen etwas für Entspannung sorgen und eine frühe Saat erlauben. Es lohnt sich jedoch geduldig zu bleiben, lieber etwas später «Begrünen» dafür mit ausreichend Qualität.

22.06.2023 / Samuel Tschumi, BZ Wallierhof

Zurück

Einstellungen gespeichert
Datenschutzeinstellungen