SOBV fasst NEIN-Parole zur Umweltverantwortungsinitiative
Der Solothurner Bauernverband sagt Ja zum verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt, aber dieser utopischen Initiative kann nicht Folge geleistet werden. Auch wenn Wohnen, Mobilität, Konsum generell und Landwirtschaft komplett umgekrempelt würden, liesse sich das Ziel nicht erreichen. Zu viele Menschen wohnen heute schon in der Schweiz und die Zahl steigt weiter. Die Erreichung dieser Zielsetzung der Initiative in dieser kurzen Zeit bedeutet sehr hohe Transformationskosten: Die Milch, das Brot und die Bratwurst werden viel teurer. Die Wohn- und Heizkosten steigen ins Unermessliche. Das Benzin wird unbezahlbar. Um die Ziele der Initiative zu erreichen, bräuchte es radikale Massnahmen: Konsumverbote, Flugverbote, noch mehr Bauvorschriften etc. mit der Folge massiver zusätzlicher Verschärfungen auf allen Ebenen. Die Initiative gefährdet das Wohlergehen der hoch innovativen Schweiz, die zur Bekämpfung des Klimawandels beiträgt. Sie gefährdet auch die Versorgungssicherheit der Bevölkerung mit Nahrungsmittel und die wirtschaftliche Produktion der Nahrung.
17.01.2025 / SOBV


