Solothurner Bauern bedanken sich für das Vertrauen
Auch die Solothurner Stimmbevölkerung lehnt die beiden Agrar-Initiativen mit rund 60% deutlich ab. Die Solothurner Land- und Ernährungswirtschaft ist froh, dass die beiden extremen Vorlagen keine Mehrheit fanden. Das Solothurner Komitee gegen die extremen Agrar-Initiativen und der Solothurner Bauernverband danken im Namen der Bauernfamilien den Solothurner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für das entgegengebrachte Vertrauen.
Komitee und Bauernverband sind froh, dass eine Mehrheit der Bevölkerung es vorgezogen hat, die einheimische Produktion nicht mit zu extremen Forderungen zu gefährden, sondern die lokale Lebensmittelproduktion zu unterstützen. Die Solothurner Bevölkerung kann sich damit darauf stützen, dass die bereits aufgegleisten Massnahmen und insbesondere die neue Pestizidgesetzgebung weitere grosse Schritte in Richtung einer noch umweltfreundlicheren Produktion mit weniger Pflanzenschutz gehen und tieferen Risiken bringen. Weitere Optimierungen sind damit garantiert.
Auch die Solothurner Landwirtschaft ist gewillt, diesen Prozess voranzutreiben: Sie möchte sich im Sinne eines nachhaltigeren Ernährungssystems weiterentwickeln und wird dazu den Dialog mit der Wertschöpfungskette sowie den Konsumentinnen und Konsumenten suchen. Ziel ist es, auch von Seiten des Marktes und der Nachfrage ein entsprechender Sog zu erzeugen, denn jeder Lebensmittelkauf ist eine Bestellung an die Landwirtschaft. Je schneller die Nachfrageanpassung gelingt, desto rascher entwickelt sich die einheimische Landwirtschaft in die gewünschte Richtung.
Der Solothurner Bauernverband dankt allen, die sich im intensiven Abstimmungskampf engagiert gegen die beiden Initiativen eingesetzt haben. Wir danken dem Co-Präsidium und den Mitgliedern des Solothurner Komitees, den Solothurner Bauernfamilien, den Präsidenten und Mitgliedern der landwirtschaftlichen Bezirksvereine sowie allen, welche die Kampagne mit Engagement unterstützt haben. Herzlichen Dank!


