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Das Nitratprojekt Niederbipp-Gäu-Olten wurde anfangs dieses Jahres in die vierte Projektphase überführt. Das Projekt erstreckt sich neu auch auf den Kanton Bern (Niederbipp) und beinhaltet neu Massnahmen im Gemüsebau sowie auch zusätzliche Massnahmen im Ackerbau.

Das zentrale Element des Projekts ist weiterhin die Umsetzung des Nitratindex und die Stilllegung von Ackerflächen. Der Nitratindex ist ein Punktesystem, um das Auswaschungspotential von Nitrat ins Grundwasser abzuschätzen. Wird die Bewirtschaftung so angepasst, dass die Punktzahl 25, resp. 23 erreicht wird, so werden die Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter für ihren Mehraufwand entschädigt. Der Nitratindex beruht derweil auf den vier Faktoren der Fruchtfolge, Bodenbearbeitung, Herbstbegrünung und des Saatzeitpunkts der Winterbedeckung. Dazu kommen flankierende Massnahmen wie ein Düngeverbotsfenster im Winter.

Der Index wurde vor rund 20 Jahren im Rahmen einer studentischen Arbeit entwickelt und bildet die heutige landwirtschaftliche Praxis und heutigen Betriebsausrichtungen nur noch bedingt ab. Er bedarf daher einer Anpassung, unter anderem auch mit der Integration der neusten wissenschaftlichen Grundlagen aus dem Projektperimeter, die im Rahmen des Forschungsprojekt NitroGäu erhoben wurden. Die Projektverantwortlichen möchte diese Chance gerne nutzen, um den Index vollkommen zu überdenken. Dazu werden momentan die Stossrichtungen aller Projektbeteiligten und direkt Betroffenen abgeholt.

Im Rahmen dreier Workshops wurden die Wasserversorgungen, sowie ausgewählte Landwirtinnen und Landwirte aus dem Projektgebiet eingeladen. Dazu kamen Personen von landwirtschaftlichen Vereinen und Verbänden, aus der Forschung, Beratung, den Verwaltungen der Kantone Bern und Solothurn, sowie den Bundesverwaltungen. Im Rahmen dieser drei Workshops ging es darum, die Stossrichtungen und Ideen aller Akteurinnen und Akteuren abzuholen. Die Projektverantwortlichen wollten wissen, in welche Richtung sich das neue Massnahmenpaket entwickeln darf und welche Ansprüche welche Gruppen haben.

Einbindung der Landwirtinnen und Landwirte

Damit nicht nur ausgewählte, sondern alle Landwirtinnen und Landwirte im Projektperimeter die Chance haben, sich zu äussern, hat das Amt für Umwelt des Kantons Solothurn zusätzlich einen Fragebogen verschickt. Ziel dieses Fragebogens ist es, die Bedürfnisse seitens Landwirtschaft auszuloten. Wo darf neu gedacht werden, welche bereits bestehenden Massnahmen müssen unbedingt bleiben, welche wichtigen Massnahmen fehlen? Wie gross ist der Aufwand für das Nitratprojekt auf der Seite der Landwirtschaft? Stimmen die Abgeltungen? Wird genug kommuniziert?

Die Fragebogen, sowie auch die Erkenntnisse aus den drei Workshops werden nun gesammelt und ausgewertet. Daraus werden Stossrichtungen und Ideen entwickelt, wie das neue Massnahmenpaket aussehen soll. Mithilfe der Forschungsergebnisse aus dem Projekt «NitroGäu» wird dann nächstes Jahr ein neues Massnahmenpaket erarbeitet. Grundlage dessen bilden die Richtungsentscheide der Workshops und des Fragebogens.

Im Jahr 2023 soll das neue Paket allen am Projekt Beteiligten vorgestellt werden und letzte Abklärungen getroffen werden. Das Ziel ist, dass das neue Paket den bisherigen Index ab 2024 ablösen kann.

Das Amt für Umwelt, sowie auch die beiden Ämter für Landwirtschaft des Kantons Bern und Solothurn bedanken sich im Rahmen dieses Beitrags herzlich für das entgegen gebrachte Vertrauen und vor allem für alle Rückmeldungen und Ideen zur Entwicklung des neuen Massnahmenpakets. Wir hoffen, so im Projektperimeter gemeinsam eine produktive Landwirtschaft aufrecht zu erhalten und gleichzeitig die Grundwasserqualität weiter zu verbessern.

Rückmeldungen und Ideen nimmt das Amt für Umwelt des Kantons Solothurn auch weiterhin sehr gerne entgegen.

09.12.2021 / Zvg AFU

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