Landwirtschaft und Jugend
Unter Landwirtschaft & Jugend werden folgende drei Projekte zusammengefasst:
- Agriviva - Landdienst
- SchuB - Schule auf dem Bauernhof
- Startpunkt Wallierhof - das Brückenangebot.
Was ist Agriviva?
Ein Brückenbauer zwischen Stadt und Land, Konsumenten und Produzenten, Natur und Technik, verschiedenen Kulturen und Traditionen – und das schon seit über 75 Jahren.
Kuhglockensound und Heuduft inklusive: Erlebnisse und Erfahrungen gewinnen fürs Leben.
Jugendliche finden eine sinnvolle Ferienbeschäftigung oder eine Abwechslung vom Schulalltag, verbunden mit einer Arbeit. Ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt und sie machen eine wertvolle Erfahrung in der Arbeitswelt. Neben Kost und Logis erhalten die Jugendlichen von den Bauernfamilien ein Taschengeld. Bauernfamilien werden entlastet und leisten einen wichtigen Beitrag zur Imagepflege für die Landwirtschaft.
Die Vermittlungsstelle in Solothurn ist Ansprechpartner für die Solothurner Bauernfamilien und auch für interessierte Jugendliche, welche bei einer Solothurner Familie einen Einsatz machen möchten.
Agriviva - gewinnbringend für Bauernfamilien
Im Kanton Solothurn bieten ca. 10 Bauernfamilien Agriviva an. Sie sind vor allem in der arbeitsintensiven Zeit auf fremde Hilfe angewiesen. Sie leisten einen Beitrag zum Brückenbau zwischen Stadt und Land und investieren in zukünftige Konsumenten.
Jede Bauernfamilie kann Agriviva-Gastfamilie werden. Weitere Infos zu den Bedingungen und die Anmeldung finden Sie auf der Website von Agriviva.
Agriviva - Infos für Jugendliche
Bist du zwischen 14 und 25 Jahren jung? Hast du in den Ferien Zeit, welche du sinnvoll einsetzen möchtest? Möchtest du mithelfen bei der Nahrungsmittelproduktion? Bei den unterschiedlichsten Arbeiten in der Natur, im Garten oder auch im Haushalt?
Dann melde dich auf wer Website von Agriviva an. Dort findest du alle weiteren Infos.
Ein Einsatz dauert im Sommer Minimum 2 Wochen, im Frühling und Herbst 1 Woche.
Schule auf dem Bauernhof - SchuB
Spannend, lehrreich, kindergerecht, eindrücklich, vielseitig und wertvoll. So beurteilen Lehrer das Projekt Schule auf dem Bauernhof. Das Angebot wird rege genutzt. Über 50 Schulklassen machen auf verschiedenen Landwirtschaftsbetrieben Besuche und verlegen damit quasi den Unterricht auf den Bauernhof.
Die Themen, welche anlässlich der Besuche im Mittelpunkt stehen, befassen sich mehrheitlich mit Aspekten der Nahrungsmittelproduktion und -verarbeitung: Woher kommt unser Essen, der Weg der Milch, der Weg des Getreides, vom Apfel zum Most aber auch food waste. Daneben sind es die Tiere, welche interessieren und faszinieren.
Startpunkt Wallierhof
Startpunkt Wallierhof bietet mit dem hohen Praxisbezug in Kombination mit dem Schwerpunkt der Persönlichkeitsentwicklung eine spezielle Möglichkeit der Überbrückung vom Ende der obligatorischen Schulzeit bis zur Lehre. Einmalig daran ist die Kombination von Arbeit, Unterricht, Schnupperlehren und der Chance in einem anderen, neuen Umfeld zu wohnen. Gerade der starke Bezug zur Natur, der Land-& Hauswirtschaft sowie das Leben in einem klar strukturierten Familienunternehmen prägen die Entwicklung der Jugendlichen nachhaltig positiv.
Erwähnenswert ist dabei, dass die positive Persönlichkeitsentwicklung und das gesteigerte Selbstvertrauen nach Abschluss dieses Jahres häufig dazu führen, dass die schulischen Leistungen anschliessend in der Berufsschule gut bis sehr gut sind. Dies auch bei Schülerinnen und Schülern, die zuvor eher schwache oder durchschnittliche schulische Leistungen zeigten. Das Fördern von Sozial-, Selbst- und Handlungskompetenz findet dabei hauptsächlich bei der Arbeit und im Zusammenleben mit der Praktikumsfamilie statt.


